| Warning about Fair Guide scam
August 2004 - Australia -
PLASA Media has recently received a warning that an unofficial
directory falsely purporting to represent exhibitors is being
circulated to potential exhibitors at this year's Entech show
in Australia. Juliusmedia Pty Ltd, the official publisher and
organizer for the show, say that those taking part in the event
should be aware that they may receive a listing form from a firm
called Data Verlag AG (Austria) with 'Entech Australia', and
their own exhibitor name prominently displayed upon it. The form
proposes to continue a supposedly free listing in a directory
which has no official connection with Entech. Buried in the fine
print is the promise to invoice the company signing the form the
amount of US$981. The advice to all Entech exhibitors is to discard
any such offer, and to contact Juliesmedia Ltd through the website
address below, should they receive any similar proposals |
Premium
Recovery + Construct Data
Februar
2004 Construct
Data versucht jetzt über ein
schweizerisches Inkassobüro (Premium Recovery
AG aus Cham/Zug) Geld für Construct Data einzutreiben -
sie bieten an "...bei
1000 Euro Zahlung ist das Thema erledigt..."
Zunächst scheinen sie sich auf "Kunden" in England
zu konzentrieren. Sie gehen sehr rigide vor - ein Mahnschreiben
mit Klageandrohung, schnell nachfassende direkte Telephonate
mit den Betroffenen, der Versuch durch eine schnelle Vereinbarung
"die Sache aus der Welt zu schaffen". Dabei sind
sie auch bereit weit unter die 1000 Euro Marke zu gehen.
Fraglich ist,
ob die Premium Recovery tatsächlich eine Berechtigung zum
Inkasso hat.
Zumindest in Deutschland bräuchte sie dafür eine Inkasso Lizenz.
Fraglich ist zudem, ob die Construct Data sich nicht strafbar verhält,
wenn sie Forderungen aus wettbewerbswidrigen Formularen einzutreiben
versucht - selbst wenn dies über eine Drittfirma geschieht.
Denn
das österreichische Recht ist in Sachen Adressbuchschwindel ein
bißchen
fortschrittlicher als das deutsche.
In Österreich hat der Gesetzgeber festgelegt, dass einer,
der mit betrügerischen Formularen Ansprüche erwirbt, diese
nicht realisieren darf - er darf aus diesem Formular "keine
Früchte ziehen" m.a.
W. - er darf kein Geld damit verdienen, wenn erst mal festgestellt
ist, dass das Formular wettbewerbswidrig ist. (Siehe Urteilsbegründungen
gegen den Adressbuchbetrüger Tomacom). Da heißt es
u.a. (Seite 14) ... der
OGH hat ...ausgesprochen, dass dem wettbewerbswidrig Werbenden keine
Früchte seines unlauteren Verhaltens bleiben dürfen..."
Wenn also die Construct Data jetzt versucht über ein Schweizer Inkasso
Unternehmen doch noch Geld zu kassieren - dann ist das möglicherweise
ein strafrechtlicher Vorgang.
Es ist zu vermuten, dass Herr Obvermeier dies genau weiß - und daher
gibt es wahrscheinlich einen juristischen Trick, der hinter dieser
ganzen Vorgehensweise steckt.
(
In Deutschland darf so ein Betrüger nach der Feststellung
der Sittenwidrigkeit nur das Formular nicht mehr weiter
benutzen- was er bis dahin damit verdient hat muss in
Zivilklagen Stück für Stück zurückgeholt
werden)..
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Infos zur österreichischen Gesetzgebung gegen Adressbuchschwindler |